Eine Abwasserpumpe ist ein Gerät, das dafür entwickelt wurde, Abwässer (Grauwasser) zu fördern, wenn eine Entwässerung über natürliches Gefälle nicht möglich ist. Im Unterschied zum Sanitärhäcksler zerkleinert sie keine Feststoffe und wird daher in Installationen ohne WC eingesetzt.
Wie funktioniert eine Abwasserpumpe?
Abwasserpumpen sammeln das Wasser aus einem oder mehreren Anschlusspunkten (Sanitärobjekten oder Wasserstellen). Sie starten automatisch bei Erreichen eines bestimmten Wasserstands und übernehmen ihre Hauptaufgabe: das Abpumpen des Wassers zur bestehenden Abwasserleitung. Ohne Zerkleinerung, ausschließlich durch Förderung.
Sie sind für den Betrieb mit bereits gefiltertem Wasser oder Abwasser ohne größere Feststoffe ausgelegt.
Praktische Anwendungsbereiche
Eine Abwasserpumpe ist ideal für folgende Einsatzfälle:
- Installation einer Dusche ohne klassischen Bodenablauf
- Anschluss einer Waschmaschine in der Garage
- Einrichtung eines Hauswirtschaftsraums im Abstellraum
- Nachträglicher Einbau eines Spülbeckens weit entfernt von der Fallleitung
- Umbau und Verlegung einer Küche an einen neuen Standort
Wesentliche Vorteile
Förderlösungen ermöglichen eine einfache Installation und arbeiten vollautomatisch. Sie sind sauber, unauffällig und besonders gut für Teilrenovierungen geeignet.
Ein weiterer wichtiger Vorteil: Modelle für Waschräume und Küchen können seifenhaltiges, fetthaltiges und warmes Abwasser fördern. Ideal für Küchenspülen, Geschirrspüler und Waschmaschinen.
Zu beachtende Einschränkungen
Es handelt sich um Abwasserpumpen ohne Zerkleinerung. Zwar können kleinere Partikel gefördert werden, unsachgemäße Nutzung kann jedoch zu Verstopfungen und Funktionsstörungen führen.
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